Wasserkünste - Beginn am Herkules

Man begegnet im Bergpark überall dem Wasser. Es gibt viele ganz natürlich wirkende Bäche und Teiche. Sie sind aber alle nach einem Plan künstlich angelegt. Besonders interessant ist der Plan für die Wasserkünste. Sie kommen ganz ohne elektrische Pumpen aus, schließlich sind sie schon über 300 Jahre alt. Das Wasser wird teilweise oben an den Höhen des Habichtswaldes über ein Grabensystem in großen  Speicherbecken gesammelt.  Vom Sichelbachteich fließt das Wasser zunächst unterirdisch vor bis zum Herkules, dann für alle Besucher sichtbar über die Kaskaden. Bei den Kaskaden handelt es sich um eine 320 m lange und 12 m breite Steinkonstruktion. Sie wird von drei Wasserbecken unterbrochen. In der Mitte fließt das Wasser über die Hauptkaskaden. Diese werden auf beiden Seiten von etwas höher verlaufenden Nebenkaskaden begleitet. 535 Treppenstufen sind es vom Neptunbassin bis unterhalb des Oktogons.  Da am oberen Teil der Kaskaden derzeit noch Restaurierungsarbeiten stattfinden, beginnen die Wasserspiele heute erst im Riesenkopfbassin. Links in einer Nische steht ein Triton (griechischer Meeresgott), rechts ein Zentaur (halb Mensch/halb Pferd), die mit ihren Hörnern das Signal zum Beginn der Wasserkünste geben. Das Tönen wird durch den natürlichen Wasserdruck erzeugt und man hört es noch weit unten im Park. Das Wasser stürzt abschließend in das Neptunbecken und verdeckt den in einer weiteren Nische stehenden römischen Meeresgott.


Nächster Termin: 1. Mai 2015

Vom 1. Mai bis 3. Oktober sind an jedem Mittwoch, Sonntag sowie an allen hessischen Feiertagen ab 14.30 Uhr die Wasserspiele (Wasserkünste) zu sehen.

Von Juni bis September finden jeden 1. Samstag im Monat die beleuchteten Wasserspiele statt.