Der Weg des Wassers


Steinhöfer Wasserfall

Bauzeit:      1793

Architekt:    Karl Steinhöfer (1747-1829)

Der Wasserfall stellt einen Steinbruch dar, der während der Wasserspiele überströmt wird.

Teufelsbrücke

Bauzeit:      1792/93

Architekt:   Heinrich Christoph Jussow (1754 - 1825)

Das Wasser stürzt unter der Brücke hindurch in den "Höllenteich". Das Brückengeländer  wurde 1826  in der durch den Lokomotivbau berühmt gewordenen Firma Henschel gegossen. Ursprüglich war das Brückengeländer noch aus Holz.

Aquädukt

Bauzeit: 1788-1792

Archtekt:  Heinrich Christoph Jussow
(1754 - 1825)

Das Aquädukt ist die Nachahmung einer römischen Wasserleitung und wurde als künstlich verfallene Ruine gebaut. Das Wasser stürzt von einer scheinbar abgebrochenen Wasserleitung ca. 30 m in die Tiefe.I n keinem anderen Park gibt es einen künstlichen Wasserfall, der höher ist als der im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe.


 

Große Fontäne

 Höhepunkt der Wasserspiele ist die große Fontäne, die in Form eines Geysirs aufsteigt. Das Wasser schießt durch  natürlichen Druck 52 Meter in die Höhe. Dafür musste der Fontänenkopf verschlossen und die Leitung aus dem 80 Meter höher gelegenen Fontänenreservoir mit Wasser gefüllt werden. Wenn die Leitung vollständig gefüllt ist, wird durch Hand ein Schieber geöffnet und die Fontäne steigt aus der Felseninsel in die Höhe.

 

Die Wasserkünste in Kassel  werden weder elektronisch noch mit Pumpe erzeugt – alles basiert auf natürlichem Wasserdruck und dem Einsatz der Mitarbeiter im Park. >>>

 

Vom Fontänenteich fließt das Wasser  über künstlich angelegte, aber natürlich wirkende Wasserfälle zum Schlossteich, dem sogenannten "Lac" und wird weiter unterirdisch zur Fulda geleitet.