Grabmal des Vergil:

Lage: rechts von der Hauptachse, etwas oberhalb des Fontänenteichs

Es handelt sich um eine Nachbildung eines Grabmals des römischen Dichters Vergil und wurde um 1775* als Ruine errichtet. Auf einem gemauerten Steinwürfel erhebt sich ein abgebrochener Kegel. Für das Bauwerk wurde vor allem Tuffstein verwendet. 



Cestius Pyramide

Lage:  in  Höhe des Vergilgrabes, aber auf der anderen Seite der Hauptachse

 Die Pyramide, die auch Grabmal des Cestius, des Homer oder des Ovid genannt wird, wurde  aus Tuffstein ebenfalls um 1775 errichtet und ist eine Nachahmumg des Grabmals des Caius Cestius in Rom.

Merkurtempel

Lage: oberhalb des Aquädukts auf einer Wiese

Dieser Tempel, der in den Jahren 1782/83 entstand,  ist ein offener Rundtempel. Die darin aufgestellte Bleifigur des Götterboten Merkur verschwand nach dem Zweiten Weltkrieg.

Eremitage des Sokrates

Lage: oberhalb des Hauptweges zur Löwenburg

Die Eremitage  des griechischen Philosophen Sokrates,  ist ein mit Baumborke verkleideter Holzbau mit säulengetragener Vorhalle. Hier sollte jeder Besucher des Landgrafen ein kleiner „Sokrates“ sein können, deshalb heißt diese ganze Gegend im Park auch „Philosophental“.

Grotte der Sibylle

Lage: unterhalb des steilen Hügels vor der Eremitage des Sokrates

In der  heute gesperrten Tuffsteinhöhle, die teilweise eingestürzt ist, befand sich früher die Statue der Sibylle, einer  geheimnisvollen weissagenden Frau des Altertums. Sie entstand in der Zeit von 1779-1782.

*Zahlenangaben  aus “Park Wilhelmshöhe” Hrsg. Verwaltung Staatliche Schlösser und Gärten Hessen