Am 23. Juni 2013 hat die UNESCO-Kommission in Phnom Penh, Kambodscha, entschieden, den Bergpark Wilhelmshöhe in die Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt aufzunehmen. Die UNESCO zeichnete die 550 ha große Welterbestätte daher als herausragendes und einzigartiges Beispiel europäischer Bau- und Gartenkunst des europäischen Absolutismus aus.

Was macht den Bergpark, die Wasserspiele und den Herkules so besonders?
“Es ist die für das 18.Jahrhundert einmalige Verbindung von fortschrittlichster Technik, Naturbeherrschung und kultureller Tradition in einer barocken Gartenanlage. An keinem anderen Ort der Welt ist jemals eine am Hang gelegene Parkarchitektur mit vergleichbaren Ausmaßen und einer technisch so vollkommenen Wasserarchitektur ausgestattet worden”, befand die UNESCO. Wie vor 300 Jahren funktionieren die Wasserkünste mit der heute rund 40 Meter hohen Fontäne nur durch Wasserkraft und ohne Pumpen. Bis heute werden dafür insgesamt 750.000 Liter Wasser in verschiedenen Becken gesammelt und durch unterirdische unter dem Habichtswald verlaufende Röhren weitergeleitet. Selbst Teile der 300 Jahre alten Rohrleitungen sind noch immer in Gebrauch.

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