Ausstellung Landart - April 2018

Am 18. April 2018 fand eine Ausstellung von Schülerarbeiten der Arnold-Bode-Schule im großen Gewächshaus im Rahmen unseres Jugendprojekts „Kulturtalente“ statt. Eine prominent besetzte Jury (Direktor der Kunsthochschule Joel Bauman sowie Prof. Hardy Fischer und Martin Malirsch vom Verein Welterbe) prämierte 6 Arbeiten mit einem Preisgeld von je 50 Euro. „Die Sequenzen – in unterschiedlichen Jahreszeiten filmisch, fotografisch und akustisch festgehalten – zeigen eine Verschmelzung der Personen mit ihren Lieblingsorten im Bergpark“, sagte Vereinsvorsitzende Brigitte Bergholter. Abschließend gab es zur gut besuchten Vernissage einen eindrucksvollen Rap-Musikbeitrag von Falk Jakob (Bunte Wege):


Beethoven im Ballhaus - Mai 2018

Es gäbe wohl kaum einen prächtigeren Anlass als die Eröffnung der Wasserspiele-Saison, um im Ballhaus am Schloss Wilhelmshöhe festliche Musik erklingen zu lassen und so zog das vom Verein Bürger für das Welterbe

veranstaltete Konzert am 1. Mai 2018 ein zahlreiches Publikum an. Die Kapazität von rund zweihundert Sitzplätzen im dekorativen Ambiente war schnell ausgebucht, nicht wenige mussten deshalb draußen bleiben.


Gartenkultur - Juni 2018

Am Vorabend des Gartenkulturwochenendes, das den Kasseler Bürgern die

Vielfalt der Parks, Grünzüge, fürstliche und bürgerliche Gartenanlagen

eröffnete, präsentierten sich in Kooperation mit KS-Marketing vor dem Ballhaus

der Verein „Bürger für das Welterbe“, der Roseninselverein und der Bürgerverein

Bad Wilhelmshöhe.

Bei Snacks, Rosensecco, Herkuleskeulchen, herrlichem Wetter und guten Gesprächen genossen die Gäste das wunderbare Ambiente.

 

Am Samstag und Sonntag brachte dann der Welterbeverein Parkpoesie einmal anders auf die Bühne des Musikpavillons: Bunte Wege/Klangkeller und die Klasse 3 der Grundschule Kirchditmold begeisterten  die Zuhörer mit Rap -Songs rund um den Bergpark und mit der „Wilhelmshöher Sinfonie“, einer einzigen Liebeserklärung an das Weltkulturerbe.


Literatur im Park - Juni 2018

In der diesjährigen elften Veranstaltung in Folge, diesmal zu

„Gartenmärchen aus Tausendundeine Nacht“, fanden sich am Sonntag, den 17. Juni, nach einem gut angelaufenen Vorverkauf fast 60 alte und neue Literatur- und Gartenkunstbegeisterte zusammen – und das trotz der zeitgleichen Konkurrenz der damals noch mit Spannung erwarteten weltmeisterlichen Begegnung zwischen Deutschland und

Mexiko und der Opernpremiere von „Tristan und Isolde“ im Staatstheater: Eine Bestätigung, dass wir mit unserer mit Bedacht konzipierten Low-budget-Veranstaltung nach wie vor viele Menschen erreichen und für den Park interessieren können.


Exotische Gäste auf Siebenbergen - September 2018

Den besonderen Charme verdankt die um 1710 künstlich angelegte und um 1820 umgestaltete Insel Siebenbergen dem damaligen Hofgartendirektor Wilhelm Hentze, der ab 1834 über Jahrzehnte die kurhessischen Gärten leitete. Hentze kreierte hier eine Art Botanischen Garten, in dem er exotische Pflanzen mit der einheimischen Flora kombinierte.

Heute ist Gärtnermeister K.- H. Freudenstein, MHK, verantwortlich für das Kleinod Insel Siebenbergen. Er kennt die Geschichte und die Pflegebedürfnisse seiner Schützlinge genau und berichtete in einer Führung im September 2018 darüber, Kollegen lasen dazu eine Auswahl literarischer Texte.

 

Ausklang war ein von M. Hocke liebevoll  gestalteter Imbiss im Gartenhaus auf der mittleren Ebene der Insel.


Baumführung - Oktober 2018


Scheingräber im Bergpark - November 2018

Die Scheingräber in unserem Welterbe wecken immer wieder das Interesse der Liebhaber des Bergparks. Bei strahlendem Herbstwetter zeigte uns Herr Eppler, stellv. Leiter des Museums für Sepulkralkultur die sepulkrale Seite des Bergparks, z.B die Cestius-Pyramide, ein dem Original in Rom nachempfundener Staffagebau im romantischen Teil des Bergparks. Über die Geschichte der Pyramiden - Häuser für die Ewigkeit - informierte anschließend eine gut besuchte Veranstaltung im Museum für Sepulkralkultur, in Kooperation mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft. Die ägyptischen Pyramiden, die antiken Vorbilder, die Cestius-Pyramide in Rom und die Grabbauten in den Landschaftsgärten des 18.Jahrhunderts standen im Mittelpunkt der von Dr. Pörschmann, Leiter des Museums, moderierten Diskussion mit den Experten Prof. Gercke aus Kassel und Dr. Winter (Uni Mainz).