Märchenhaftes Frühlingserwachen auf der Insel Siebenbergen

Dienstag, den 7. April 2020,um 17.30 Uhr

fällt aus

Treffpunkt: Eingang Insel Siebenbergen

Führung mit Lesung

Karl-Heinz Freudenstein und Christine Dapp

Wenn am 1. April nach einem sechsmonatigen Winterschlaf die Insel Siebenbergen für Besucher wieder ihre Tore öffnet, haben die ersten einheimischen Wildpflanzen bereits heimlich geblüht: das Schneeglöckchen, der Winterling oder das gelbe Buschwindröschen. Es erwarten uns aber im fortschreitenden Frühling märchenhafte Blütenteppiche unter seltenen Bäumen in einem harmonischen, aparten Farbspiel. Begleitet von Märchentexten gewinnt die Betrachtung der Frühlingsblumen neue Qualitäten. Die Poesie schafft überraschende Blickwinkel. Gärtnermeister Karl-Heinz Freudenstein (MHK) führt professionell in die frühlingshafte Pflanzenwelt der Insel ein. Die Märchenfrau Christine Dapp erzählt dazu an geheimnisvollen Orten ausgewählte Märchen. Abschließend klingt der Abend bei Gesprächen, Getränken und einem kleinen Imbissbuffet aus.

In Kooperation mit der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK)

Kostenbeitrag: 6,00 Euro (inklusive Imbiss)


Kurfürst Wilhelms Schwäche für Ruinen: Die Kasseler Löwenburg als Sehnsuchtsort

Mittwoch, 22. April 2020, um 18:00 Uhr 

fällt aus

Schloss Wilhelmshöhe, Florasaal

Vortrag

Rainer von Hessen

Die Löwenburg hat mit der Rekonstruktion des zerstörten Bergfrieds im Jahr 2019endlich wieder ihr ursprüngliches äußeres Aussehen erhalten! Nach einer langen Baugeschichte fertiggestellt im Jahr 1801 steht diese Schöpfung ganz im Einklang mit der Gartentheorie des späten 18.Jhs., mehr noch mit der persönlichen und politischen Situation ihres Erbauers in einer Epoche krisenhafter Veränderungen. So spiegelt sich in der architektonischen Außengestaltung wie in der weitgehend noch vorhandenen Innenausstattung die Suche Wilhelms I. nach einem festen dynastischen und persönlichen Standort. Seine Mittelalterbegeisterung war ein Teil davon, ein anderer seine Beziehung zur Gräfin Hessenstein, seiner Lebensgefährtin. Seine Grablege in der Kapelle der Löwenburg war ein letztes Bekenntnis zu diesem Ort, aber schon zu Lebzeiten stand Wilhelm I. im Kreuzfeuer der Kritik.

In Kooperation mit der Museumslandschaft Hessen Kassel und dem Verein f. Hess. Gesch. u. Landeskunde

Eintritt frei, Spenden willkommen


Sinfoniekonzert - Sonderkonzert im Beethovenjahr 2020

Freitag, den 1.Mai 2020, um 17:00 Uhr

im Ballhaus des Schlosses Wilhelmshöhe

fällt aus

Orchester der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“

Klavier: Michael Kravtchin

Leitung:Ulrich Moormann

L. van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll (1800/03)

L. van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 c-Dur(1799)

 Es war ein Epochenjahr für Kassel, das Jahr 1808: Im Geist des Aufbruchs und des Anspruchs auf europäische Geltung berührten sich die politischen Interessen des neuen Königs Jérôme von Westphalen in Kassel mit den künstlerischen Ambitionen Ludwig van Beethovens in Wien, stand sein Name doch ebenfalls für Aufbruch und Modernität. „Was wäre gewesen, wenn Beethoven damals tatsächlich als Hofkapellmeister nach Kassel gekommen wäre?“ Lassen Sie sich zur Eröffnung der Wasserspiele gleichermaßen vom Eindruck des Bergparks und von Beethovens Musik im Geist des beginnenden 19.Jhds. mitreißen – und träumen Sie gern auch ein wenig „ Was wäre gewesen, wenn… ?“

Kostenbeitrag 15 Euro, Vorverkauf ab 9.April bei Bürobedarf Bietau und im Musikhaus Eichler

Eine Benefizveranstaltung in Kooperation mit der MHK   


Mit den Augen hören - Musikalische Motive in Schloss Wilhelmsthal

Samstag, den 9. Mai, um 11:00 Uhr

Treffpunkt: Besucherpavillon, Schloss Wilhelmsthal

Silke Renner-Schmittdiel und Boris Tesic

Die persönlichen Interessen und Vorlieben der Herrschenden waren immer ausschlaggebend für die kulturelle Entwicklung des jeweiligen Landes und so spielte für die Adligen des 18. Jhds. Musik in verschiedenen Lebensbereichen eine wichtige Rolle. Unter der Regierung von Landgraf Friedrich II. (1760-1785) blühte die Kultur, er führte das Kasseler Musikleben zu neuen Höhen. Der Gemäldebestand im Schloss Wilhelmsthal stammt zu großen Teilen von Heinrich Tischbein d. Ä. Seine Porträtdarstellungen wurden für die Künstler um 1800 stilprägend. Musikinstrumente und musizierende Adlige zeugen von der Bedeutung dieser Kunst im höfischen Leben. So begegnen wir der Lyra, der Dame am Spinett, der Dame mit den Notenblättern und der Dame mit der Musette. Ebenso dienten Musikinstrumente als

Raumausstattung; den Höhepunkt stellt der Musensaal dar. Begleitet wird die Führung von barocken musikalischen Impressionen.

Eintritt mit Führung kostenfrei, Spenden willkommen

Anmeldung empfohlen: mail@welterbe-kassel.de