Kaiserzeitliche Gestaltungen im Schlossgarten Bad Homburg und ein Vergleich mit den Teppichbeeten im Bergpark


Klimawandel und Waldvegetation - Aktuelle Forschungsergebnisse

Mittwoch, den 22. Januar 2020, um 18:00 Uhr

Stadtmuseum Kassel, Ständeplatz 16, 34117 Kassel

Vorträge

Dr. Christina Grebe

Dr. Christian Henschke

Öffentliche Räume stehen, bedingt durch die unterschiedlichsten Auswirkungen des Klimawandels, vor einer ihrer größten Veränderungen und Umbauten. Es bedarf zur Gewährleistung einer zukünftigen Erhaltung der Aufenthalts- und Lebensqualität vielfältiger Anpassungsmaßnahmen. Am Beispiel des abgeschlossenen Forschungsprojektes „KLIMWALD“ der Universität Kassel können Ergebnisse eines komplexen Phänomens professionell aufgezeigt werden: „Wald wird nicht nur vom Klima beeinflusst, Wald beeinflusst auch das Klima.“

Dr. Christina Grebe studierte Landschaftsplanung in Kassel und arbeitet seitdem in Forschungsprojekten rund um die Energiewende an der Universität Kassel.

Dr. Christian Henschke ist ehemaliger Geschäftsführer von „CliMA“ , dem Kompetenzzentrum für Klimaschutz und Klimaanpassung der Universität Kassel.

Dr.Siegfried Hoss, Hauptabteilung Gärten (MHK), steht in der Diskussion ebenfalls für Fragen zur Auswirkung des Klimawandels in den Gärten der MHK zur Verfügung. In Kooperation mit der Museumslandschaft Hessen Kassel

Eintritt frei, Spenden willkommen


Die Habichtswald-Klinik im Kurbad Wilhelmshöhe - Der Kneipp- und Klimakurort Mitteldeutschlands

Donnerstag, den 6. Februar 2020, um 18.30 Uhr

Habichtswald-Klinik, Wigandstraße 1, 34131 Kassel

Vortrag

Jürgen Fischer

Ursula Spielmann

Dank des Bergparks und der Wasserspiele war Wilhelmshöhe schon im 19. Jahrhundert ein beliebtes Reiseziel bei wohlhabenden Bürgern. Auch Kaiser Wilhelm II. schätzte die heilsame Kraft des Parks. Wie schon die Landgrafen und Kurfürsten vor ihm nutzte er Schloss Wilhelmshöhe als Sommerresidenz. Schnell hatte sich ein Kurbetrieb entwickelt, der Sommerfrischler und Kurgäste anlockte. In den 1880er-Jahren erhielt Wilhelmshöhe erstmals den Badstatus. Zu den wichtigsten Kurbetrieben der damaligen Zeit zählte die 1881 erbaute Heilanstalt Greveler, die später Erholungsheim der Eisenbahner wurde und heute Teil der Habichtswald-Klinik ist. Einblick gibt der Kurparkführer aus dem Jahr 1938 „Wilhelmshöhe Der Kneipp- und Klimakurort Mitteldeutschlands“, der als Nachdruck vorliegt und vorgestellt wird. Dabei wird auf zehn Elemente eingegangen, die noch heute ein einzigartiges Ensemble von Einrichtungen und Angeboten bilden. Dieses Ensemble macht den Status von Bad Wilhelmshöhe aus.

Informationen und PDF unter www.kassel-erkunden.de 

In Kooperation mit dem Geschichtsverein Kassel 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Kurfürst Wilhelms Schwäche für Ruinen: Die Kasseler Löwenburg als Sehnsuchtsort

Mittwoch, 22. April 2020, 17:00 Uhr

Schloss Wilhelmshöhe, Ballhaus

Vortrag

Rainer von Hessen

Die Löwenburg hat mit der Rekonstruktion des zerstörten Bergfrieds im Jahr 2019endlich wieder ihr ursprüngliches äußeres Aussehen erhalten! Nach einer langen Baugeschichte fertiggestellt im Jahr 1801 steht diese Schöpfung ganz im Einklang mit der Gartentheorie des späten 18.Jhs., mehr noch mit der persönlichen und politischen Situation ihres Erbauers in einer Epoche krisenhafter Veränderungen. So spiegelt sich in der architektonischen Außengestaltung wie in der weitgehend noch vorhandenen Innenausstattung die Suche Wilhelms I. nach einem festen dynastischen und persönlichen Standort. Seine Mittelalterbegeisterung war ein Teil davon, ein anderer seine Beziehung zur Gräfin Hessenstein, seiner Lebensgefährtin. Seine Grablege in der Kapelle der Löwenburg war ein letztes Bekenntnis zu diesem Ort, aber schon zu Lebzeiten stand Wilhelm I. im Kreuzfeuer der Kritik.

In Kooperation mit der Museumslandschaft Hessen Kassel und dem Verein f. Hess. Gesch. u. Landeskunde

Eintritt frei, Spenden willkommen


Märchenhaftes Frühlingserwachen auf der Insel Siebenbergen

Dienstag, den 7. April 2020,um 17.30 Uhr

Treffpunkt: Eingang

Führung mit Lesung

Karl-Heinz Freudenstein und Christine Dapp

Wenn am 1. April nach einem sechsmonatigen Winterschlaf die Insel Siebenbergen für Besucher wieder ihre Tore öffnet, haben die ersten einheimischen Wildpflanzen bereits heimlich geblüht: das Schneeglöckchen, der Winterling oder das gelbe Buschwindröschen. Es erwarten uns aber im fortschreitenden Frühling märchenhafte Blütenteppiche unter seltenen Bäumen in einem harmonischen, aparten Farbspiel. Begleitet von Märchentexten gewinnt die Betrachtung der Frühlingsblumen neue Qualitäten. Die Poesie schafft überraschende Blickwinkel. Gärtnermeister Karl-Heinz Freudenstein (MHK) führt professionell in die frühlingshafte Pflanzenwelt der Insel ein. Die Märchenfrau Christine Dapp erzählt dazu an geheimnisvollen Orten ausgewählte Märchen. Abschließend klingt der Abend bei Gesprächen, Getränken und einem kleinen Imbissbuffet aus.

In Kooperation mit der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK)

Kostenbeitrag: 6,00 Euro (inklusive Imbiss)