Roseninsel

Zwei Bereiche im Park Wilhelmshöhe sind besonders erwähnenswert: die

 

Roseninsel und das Dorf Mulang. Die erste Rosensammlung wurde bereits Mitte des 18 Jahrhunderts angelegt, 1781 schrieb Freiherr von Günderode über den Park Weißenstein „Rosen hat man in großer Menge und von so vielfältigen Arten, als man sie vielleicht nirgends versammelt antreffen wird...“ (zit. nach Grimm/Grimm 1996). 1789 entstand die Roseninsel im Lac, dem großen See unterhalb des Schlosses. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war die Rosensammlung enorm angewachsen Wilhelm II. wünschte sich

 

10 000 unterschiedliche Arten. Später geriet sie in Vergessenheit bis 1977 ein Bürgerverein die Roseninsel nach historischem Vorbild neu entstehen ließ und so erfolgreich bearbeitete, dass ihm 2015 der Award of Garden Excellence der World Federation of Rose Societies verliehen wurde.

 

Das Dorf Mulang wird als „Kleinod der Chinoiserie- und Dörfchenmode in der Gartenarchitektur des des späten 18. und beginnenden 19.Jahrhunderts“ bezeichnet (Isabell M. Steinhauer 2003). Die Einzigartigkeit dieses Rokoko Ensembles wird leider durch eine ungünstig ausgebaute Straße und die wenig übersichtliche Außenanlage dem Besucher nicht ohne Weiteres verständlich gemacht. Der Verein Bürger  für das Welterbe setzt sich seit 2003 für die Restaurierung und Öffnung der Pagoge ein, die den Mittelpunkt des Dorfes Mulang bildet.

 

 

Das Dorf Mulang

Das Dorf Mulang wird als „Kleinod der Chinoiserie- und Dörfchenmode in der Gartenarchitektur des des späten 18. und beginnenden 19.Jahrhunderts“ bezeichnet ( Isabell M. Steinhauer). Die Einzigartigkeit dieses Rokoko Ensembles wird leider durch eine ungünstig ausgebaute Straße und die wenig gepflegte Außenanlage dem Besucher nicht ohne Weiteres zugänglich gemacht. Der Verein Bürger  für das Welterbe setzt sich seit 2003 für die Restaurierung und Öffnung der Pagoge ein, die den Mittelpunkt des Dorfes Mulang bildet.