Im berühmten Handbuch der Kunstdenkmäler in Deutschland ist zu lesen:„Großartige Anlage am nach Osten gewandten, zunächst ziemlich sanft, dann aber steiler ansteigenden Hang des Habichtswaldes, die nach der Kühnheit ihrer ursprünglich bis ins 18. Jahrhundert zurückreichenden Konzeption nicht ihresgleichen in Europa hat.“ (Dehio/Gall 1950).“ Die Geschichte des Bergparks beginnt eigentlich im 12.Jahrhundert. Denn seit 1143 wird das Kloster Witzenstein (Weißenstein) erwähnt“(Schwarze 2007), danach befand sich dort das Jagd- und Sommerschloss der Landgrafen, bis Landgraf Karl seine barocke Gartenanlage mit der riesigen Kaskadenanlage im Mittelpunkt planen und teilweise umsetzen lies, sie sollte die italienischen Vorbilder grandios übertreffen. „Planungen solcher Größenordnung waren bis dahin nur aus dem Frankreich des Sonnenkönigs Ludwig XIV. bekannt“(Fischer 2010). Die detaillierte Gartenarchitektur führt zum Park als Gartenkunstwerk. Die Wilhelmshöhe wird in alten Reisebeschreibungen auch „Wundergarten“ genannt, so vielfältig sind ihre Sehenswürdigkeiten und Erfahrungsmöglichkeiten.