Der Verein unterstützt die kulturelle Bildungsarbeit an Schulen

Bild: HNA
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Am 24. April stellten Kinder der Carl-Schomburg-Schule das neue Herkulesheft vor. Die Neuauflage entstand anlässlich  des 300. Geburtstag. Kinder aller Schulformen können sich auf spielerische Weise mit dem Thema "Herkules" auseinandersetzen.

Brigitte Bergholter
Brigitte Bergholter

Das Heft gibt es nun in neuer Aufmachung. Es wurde aktualisiert und von Grundschülern der Herkulesschule vorgestellt.

Mitmachheft "Kinder zum Herkules"

Angeregt wurde die Autorin durch das Programm des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst “Hier bin ich daheim, erzähl mir was! Jugend und kulturelles Erbe in Hessen”. Die Bewerbung war erfolgreich und wurde mit Fördermitteln in Höhe von  2000 Euro bedacht.

Das Projekt “Kinder zum Herkules” wurde 2013 mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Niedervellmar entwickelt und umgesetzt. Es soll zeigen, dass die Beschäftigung mit dem Weltkulturerbe durchaus spannend und interessant sein kann.
Ziel ist es, das Herkulesbauwerk bereits für die Jüngsten erlebbar zu machen und sie für ihre historische Umwelt, ihre Landschaft und Natur zu begeistern. Der handlungsorientierte Ansatz vermittelt auf spielerische Weise Daten und Fakten und ermuntert zu einer erlebnisorientierten Erkundung des Bauwerks. Viele Ideen eignen sich auch für die gemeinsame Arbeit in Gruppen und Schulklassen.

Die Hefte sind im Besucherzentrum am Herkules und im Schloss Wilhelmshöhe und im Besucherzentrum im Alten Stationsgebäude  erhältlich.

Kosten 6 Euro




Ein Sach- und Mitmachbuch von Kindern für Kinder

Auch dieses Heft wurde gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern entwickelt. Im Sommer 2007 wurde eine dritte Klasse der Grundschule Harleshausen bei einem vom Verein Bürger für das Welterbe ausgeschriebenen und durchgeführten Schülerwettbewerb “ Macht Euch stark für Euer Erbe” für die Erstellung eines Sach- und Mitmachbuchs über den Bergpark Wilhelmshöhe geehrt und mit einem zweiten Platz ausgezeichnet.
„Wir haben Texte gelesen, im Internet recherchiert, Texte geschrieben, Bilder gemalt, Rätsel überlegt, gebastelt, Ausflüge gemacht, fotografiert, das Schloss besichtigt“ beschrieb Schulleiterin Christa Gutsche die Vorarbeiten für diese Arbeit.
All das sollte nicht verloren gehen, befanden befand der Verein: Die Verantwortlichen der Arbeitsgruppe Jugendarbeit überarbeiteten in Zusammenarbeit mit der zuständigen Lehrerin die Ergebnisse der Schülerarbeit.

Der Verein Bürger für das Welterbe förderte die Ausstattung von Schulklassen mit dem vom Kultusministerium als “vorbildlich” deklarierten Heft "Den Bergpark entdecken" mit insgesamt 2300,- Euro, das sind mehr als 1/3 der Gesamtauflage von 1000 Stück.

Nach wie vor fördert der Verein auf Antrag die Arbeit an den Schulen über die Finanzierung von Führungen in “unserem” Welterbe.