Der Bergpark Wilhelmshöhe

Der über 300  Jahre alte Bergpark Wilhelmshöhe gilt als Europas größter Bergpark  und ist bekannt für seine vielen Sehenswürdigkeiten und seinen einzigartigen Baum- und Pflanzenreichtum. Besondere Attraktionen sind die Löwenburg, der Herkules und die Wasserkünste. Am 23. Juni 2013 wurde der Bergpark Wilhelmshöhe mit seinen Wasserkünsten in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

Mehr Informationen erhalten Sie hier >>>

Infos und Tipps

  • Bitte beachten Sie, dass der Bergpark Wilhelmshöhe ausschließlich fußläufig erlebbar ist. Der Höhenunterschied zwischen Schloss Wilhelmshöhe und Herkules (Oktogon)  beträgt ca. 230 m. Nicht alle Wege sind ausgebaut.
  • Unsere Wegbeschreibungen informieren Sie über Entfernungen, Steigungen und Zustand der Wege.
  • Aktuell gibt es zahlreiche Baustellen im Park, lesen Sie hierzu die Infos zu den Wasserspielen.
  • Da die Anzahl der Parkplätze begrenzt ist, bitten wir Sie, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Alle Infos erhalten Sie unter "Anreise"
  • Bitte beachten Sie die Parkordnung, die an den  Eingängen zum Berkpark Wilhelmshöhe steht.

Gebrauchsanweisung für Parkerlebnisse

Das Vergnügen, die grandiosen historischen Gartenkunstwerke Kassels zu erleben, braucht vor allem zwei Dinge: Zeit und den festen Vorsatz sich zu Fuß mit allen Sinnen in die Gartenbilder hinein zu begeben: zu beobachten, zu sitzen zu laufen und immer wieder zu staunen.

  • Lassen Sie Ihr Auto und alles, was sie an die gestressten modernen Zeiten erinnert, weit hinter sich. Erkunden Sie die Parks von immer anderen Perspektiven und Sichtachsen aus: zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten, finden Sie Ihre Lieblingsplätze.
  • Gehen Sie Wege abseits der Haupt-Besucherrouten.In historischen Gärten gilt: der Weg ist das Ziel.
  • Die Parks möchten ganzheitlich und ganzkörperlich erfahren werden: walken, joggen und Radfahren sind keine dienlichen Arten der Annäherung an die Gartenparadise.
     
  • Die Jahrhunderte alten Gartendenkmäler sind von ihren Schöpfern den Gartenkünstlern und den gartenbegeisterten Fürsten sorgfältig geplant und gestaltet worden. Nichts blieb dem Zufall überlassen, die Bilder der Landschaft und Natur sollten auf die Seele wirken, sie machen uns Mitteilungen, die wir heute oft nicht mehr schnell entschlüsseln können.
  •  Vieles ist verlorengegangen, aber glücklicherweise gibt es noch schriftliche Dokumente, die Grundlage für die stetige Weiterentwicklung der Gartenkunst sind und uns erlaubt, die Landschaftsbilder auch heute noch in ihrer alten Pracht zu sehen.
  • Die Erhaltung und Pflege historischer Parks und Gartendenkmäler ist eine enorme Herausforderung an die hochprofessionellen Fachkräfte und Planer, an diejenigen, die die Finanzen und Ressourcen zu Verfügung stelle und letztendlich an die Besucherinnen und Besucher, die diese wunderbaren Parks erleben und verstehen wollen.

Gisela Wiegand (Stellvertr. Vorsitzende)

Interview mit Maren Brechmacher-Ihnen, Gartenhistorikerin

Download
Acht Fragen zum Thema Bergpark in Kassel
Von Kassel über Weimar.pdf
Adobe Acrobat Dokument 210.4 KB